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25.05.04
Mit den Miezen gibt es weiterhin Probleme. Mehrere starben und sogar der TA meint es muss Gift sein.
Auch unser lieber alter King starb unter Schmerzen, etliche andere unserer älteren Katzen bleiben verschwunden, eine Mama hat
ein totes Baby geboren und starb dann selber in der nächsten Nacht, ich glaube auch wegen irgendeinem Gift.
Wollte ein paar Sachen mitbrigen um mich bei den netten Nachbarn etwas zu revanchieren, ging
aber nicht durch die Kontrollen am Flughafen. Prisca hat während meiner Abwesenheit 10 Kater kastrieren und 5 Mama's sterilisieren
lassen. Ist immer besser wenn ich nicht hier bin weil ich die Operations-Verhältnisse nicht akzeptieren kann.
Der TA war vier Tage hier und es kostete eine halben lokalen Jahresverdienst.
Ich habe Jeanny nicht einschläfern lassen, sie wurde operiert und es ging ihr gut, nun
verschwand sie bevor ich sie nochmals sehen konnte. Es war zum heulen. So hoffe ich dass es Dir wenigstens mit Deinen Miezen besser geht als uns.
Bis nächstesmal liebe Grüsse, Throwy
04.06.04
Bei uns ist jetzt das Hauptproblem wie innerhalb von 6 Monaten ein Haus mit genug Land für unsere Tiere zu finden nachdem unser
früherer 'guter Freund' uns wegen der Tiere gekündigt hat und offenbar danach in die Ferien ging. Ein Haus bauen in der kurzen
Zeit geht auch nicht, unsere eigenen Grundstücke sind entweder nahe aber zu klein, haben Nachbarn die die Katzen nicht akzeptieren
würden oder sie sind weiter weg und noch ohne Wasser und Strom Anschluss. Zudem dauern die Bewilligungen lang. Nicht ganz so
einfach für uns im Moment mit ca. 60 Katzen die ich ja nicht einfach umbringen kann und will.
Throwy
03.07.04
Hi Angi, wir hoffen es auch. Ganz besonders wegen Mama Eins. Sie war jahrelang eine so liebe Katze und Mama, aber in den letzten
Monaten hat sie uns mehrere Babies von anderen Miezen totgebissen. Wir wissen nicht weshalb, aber es war traurig weil die Kleinen
schon mehrere Wochen alt waren. Eins hat sie immer weggetragen und dabei das Genick zurchgebissen. Wir wollten sie diese Woche
wegbringen zu den Eltern von Priska, aber zwei Tage vorher hat sie geboren und die Babies schon am nächsten Tag weggebracht.
Jetzt ist sie in der Styropor Box die wir vor langer Zeit für eine andere Mama präpariert hatten die die Babies unter den
grossen Bäumen nur ins trockene Laub versteckte. Das ist 30 Meter weg von den anderen Katzen, nur einige kommen dorthin zum
spielen. Ist mit Plastik abgedeckt und mit abgefallenen Zweigen und Laub bedeckt, wie eine Höhle. Dort sind sie ziemlich sicher,
es ist schattig und Regen kann auch nicht so runterschütten unter den Bäumen.
Wird erst ein Problem wenn die Kleinen selber fressen wollen, weil sie dann mit der Mama zum
Haus laufen müssten wo wir füttern. Futter zu ihnen bringen lockt nur fremde Katzen an und Fliegen und Ameisen. Wir werden sehen.
Im Moment sind wir noch am suchen wo wir Land kaufen können das erschwinglich und rasch bebaubar. Ist nicht mehr einfach, die
Preise haben sich in den letzten 15 Jahren verhundertfacht. So haben wir erst einmal eines unserer eigenen verkauft, das war
zwar genug gross für uns selber, aber nicht mit den Katzen. Die sind unser grosses Problem, sie brauchen Platz und wir müssen
was machen dass sie nicht rauskönnen. Also ca. 500 m2 mit einem Wellblechzaun damit sie nicht raufklettern können und dann
Katzenhaus, Sträucher, Kletterbäume, Gras und Sandkasten als Katzengarten. Dann alle kastrieren und sterilisieren damit es nicht unkontrollierbar mehr werden.
Wir haben schon jetzt genug Probleme mit Futter, so wie jetzt seit Tagen mit Taifunen
und starken Wellen. Niemand geht zum fischen raus und die Fische die zu haben sind kosten 5 mal mehr als was wir sonst verfüttern.
So müssen wir Trockenfisch, Sardinen, Dosenfutter und Trockenfutter geben, was ein mehrfaches von dem kostet als was wir zahlen
wenn wir billige Fische kriegen. Die letzten 60 Kilo sind nun weg und nichts ist zu haben.
LG Throwy
Top
Mai 2005
Throwy ist umgezogen. Nun haben die Cats einen eigenen Garten mit hoher Umzäunung. Hoffentlich werden jetzt nicht mehr soviele
Jungkatzen übern Zaun 'entsorgt'.
31.12.2006 - ein trauriger Jahreswechsel.....
Der letzte Tag des Jahres wurde auch der letzte Tag unserer geliebten Yelly. Sie starb frühmorgens in ihrem kleinen Kartonhaus
das ich noch am Abend für sie neu gemacht hatte. Was ihre Krankheit war wissen wir nicht, der TA kennt es nicht. Sie hatte auf
einmal Nasenprobleme, atmete heftiger und mehr stossweise, dann wurde ein Auge gross was ich mit meinen eigenen Augentropfen fast
unter Kontrolle hatte. Aber Yelly wurde zusehends blind und konnte auch ihr Futter kaum mehr erriechen. Wir mussten immer wieder
was anderes versuchen und sie mehrmals am Tag füttern weil sie nicht viel auf einmal ass. Sie kam aber von ihrem Häuschen herunter
und lief halb ums Haus zum Eingang wenn sie irgendwie realisierte dass ich nahe war, schnurrte wenn ich sie herumtrug und schlief
ein wenig nachdem wir sie auf unserem Bett gestreichelt und gekrault hatten.
Wie fast immer bei sehr nahestehenden Tieren die wir pflegen mussten, hatte ich auch gestern
das Gefühl, und sagte es Prisca, dass Yelly wisse sie muss sterben. Und ich hatte auch wieder das starke Bedürfnis noch Bilder
zu machen und mein Gefühl war auch diesmal wieder richtig. Es ist sehr traurig und sehr belastend im Voraus zu wissen dass ein
nahestehendes und Hilfe suchendes Tier bald sterben wird. Warum ich so stark mit den Tieren fühlen kann weiss ich nicht,
aber es war so seit vielen Jahren und nur sehr sehr selten gab es dann doch noch eine Rettung, wenn auch oft nur für nicht sehr lange Zeit.
So ist mein Sylvester 2006 nun nur ein sehr sehr trauriger Tag...
Yelly, wir hoffen Du gehst ins Regenbogenland und wirst dort gesund, Auf Wiedersehen, ich
weine um Dich wir lieben Dich auch wenn Du nun tot bist, Throwy und Prisca

Yelly hatte noch 15 Stunden zu leben
Es trifft sehr oft die, die man am liebsten hat. Wie bei uns, wenn sie Probleme haben, krank
sind und wir sie extra pflegen. Unser TA ist zwar sehr lieb und willig, kennt aber sehr wenig von den Krankheiten der Kleintiere,
weil man das im Studium kaum lernt. Zudem gibt es für Tiere hier weder X-Ray, Ultraschall oder ein Labor, ausser wenn in Kriminalfällen
ein Tier ins Polizeilabor gebracht wird, aber auch nicht hier in unserer Provinz. Und die Leute dort wissen auch nichts über Krankheiten,
was die finden ist nur z.B. Vergiftung oder Schussverletzungen, wie bei Menschen.
Mein grosses Problem ist, dass ich bei mir nahestehenden Tieren praktisch deren Gefühle mitfühlen
kann. Ich weiss dann wenn sie Schmerzen haben oder hungrig sind und wenn sie bald sterben werden. Woher das kommt weiss ich nicht,
aber es hat schon unzähligemal funktioniert, so sehr dass ich oft aufwachte wenn das Tier kurz vor dem sterben war und ich es
gerade noch in den Arm nehmen konnte um nicht allein zu sterben. Es ist wie ein geistiger Hilferuf und trifft mich dann wie
ein Keulenschlag. Und einige Tage vorher drängt es mich zum Bilder machen, dann weiss ich dass es kaum mehr eine Rettung gibt.
07.01.2007
Nachdem der Tod unserer geliebten Yelly am Neujahrstag uns einen traurigen Jahresstart gab, haben wir nun ein neues Mitglied
unserer Katzenfamilie.
Gestern abends kam eine fremde Katze zu uns, dünn, hungrig und müde, suchte nach Futter. Prisca gab ihr
was und ich konnte sie später ins Haus nehmen, nochmals füttern und ein wenig streicheln.
Sie hat Angst wenn man sie hochhebt.
Sie schlief dann draussen unter der Katzenküche und heute fühlt sie sich bereits bei uns zuhause.
So hiessen wir sie eben als Nummer 95 der Katzenfamilie willkommen....
Top
19.06.07
Pity war vor einigen Wochen, etwa 2 Monate alt, nachts zu uns gekrochen weil ihn irgendein Idiot mit transparenter Farbe
eingestrichen und dann rausgeworfen hatte. Die Haare standen wie bei einem Igel und fielen dann grossflächig aus.
Inzwischen ist er ein anscheinend gesunder Spielteufel und will immer was von meinem Essen mithaben. Spaghetti Bolognese,
Hühnersuppe mit Gemüse und Nudeln, Chicken Curry, Rahmgulasch, manchmal etwas Gurkensalat und vor allem jeden Morgen was
von meinen Rühreiern und meiner Milch, sonst wird er zornig oder richtig traurig.
Liebe Grüsse,Throwy
Oktober 2007 Schöne Herbstgruesse
Auch von Throwy und seinen Katzen, Hunden, allerdings eher mit Taifunregen und Donnersturm.
Das sagt unser Lucky, 12 Tage alt und fast Waise, mit kaum Mamamilch und Tropfenfutter von Prisca, er schläft bei uns im Haus
und ist nur mehrmals am Tag bei Mama im Katzenhaus, für etwas Muttermilch und Mama's Reinigung. Wir hoffen ihn gut durchzubringen.

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